Manche verwendete Verehrsschilder in Rumänien sind in Deutschland quasi verschwunden, so z. B. das Verbot für Pferdekarren an Schnellstraßen. In manchen Regionen Rumäniens sieht man dann tatsächlich noch solche Fuhrwerke zwischen den Dörfern. Ansonsten sind die Beschilderungen ähnlich und damit verständlich für deutsche Autofahrer oder andere Landsleute. Das Fahrgeschehen allerdings ist dann doch abenteuerlicher: Geschwindigkeitsgebote? Nur Anregungen, Empfehlungen allenfalls. Rechts vorbei? Wenn es passt, warum nicht? Ein Ausländer, der im Ort ordnungsgemäß 50 fahren will? Der wird ggfs. vom 30-Tonner mit Lichthupe und aufmunternder Nähe zum Fahrzeugheck zum Gasgeben motiviert… Eine gute Woche lang tägliche derartige Verkehrslehrstunden zeigen Wirkung: Bald nimmt man gekonnt und lässig das nächste 60er Schild auf der Landstraße auch nicht mehr soooo wichtig. Mitfließen im Tempo ist für alle Seiten eben entspannter…
